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21.09.2012

African Mango - Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde?

In diesem Beitrag geht es um eine Pflanze, die in den letzten Jahren große Furore gemacht hat: die African Mango. Ihr wird nämlich nachgesagt, dass mit ihr verblüffende Erfolge in Sachen Gewichtsreduktion zu erzielen sind. Die Wogen in Hollywood schlugen so hoch, dass die African Mango es sogar in die Show der bekannten US-amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey geschafft hat. Die berühmte Talklady bezeichnete die Wunderfrucht sogar als "die Diätsubstanz des 21. Jahrhunderts". Deshalb wollte ich es genau wissen, was dran war an den Behauptungen, die African Mango sei eine Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde. 

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30.04.2012

Initiation durch Ausräucherung und Iboga

Der Initiation, also der Einführung des Kindes in die Welt der Erwachsenen hat gerade bei Naturvölkern noch erhebliche Bedeutung und wird mit Ritualen begleitet, die für uns Angehörige der westlichen Welt manchmal sehr fremd anmuten. Ein typischer Initiationsritus in Zentralafrika ist die Initiation durch Ausräucherung. Wie bei vielen Initiationsriten spielt auch hier eine Hütte eine besondere Rolle, in die der junge Mensch verbracht wird, um nach dem Ritual als „neuer“ (=erwachsener) Mensch daraus hervorzugehen. In diesem Fall ist die Hütte (=Ifulu) ein Zelt aus Ästen und Blättern, in das der Jugendliche kriechen muss. In dem Ifulu wird dieser dann mit verschiedenen Pflanzen ausgeräuchert. Vorher wird dem Jugendlichen noch eine berauschende Pflanze verabreicht – Iboga (Tabernanthe Iboga), die ihn auf einen Trip bringt. 

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28.04.2012

Auf dem Weg in den gabunesischen Urwald – grauselige Berichte

Ein Zwischenziel meiner Expeditionsreise war Lambaréné, ein Ort in Gabun, in dem Albert Schweizer 1913 sein Dschungelhospital gründete. Auf dem Weg dorthin wollte ich einen Schamanen treffen, der mir ein paar Dinge über die Heilkunst der Menschen in diesem Teil Afrikas erzählen sollte. Auf dem Weg nach Lambarene fuhr ich durch ein Gebiet, in dem noch vor rund 60 Jahren Kannibalen gelebt haben sollen. Mein Fahrer warnte mich, in dieser Gegend niemals anzuhalten, man wisse nie, welche Kreaturen sich hier noch herumtreiben würden. Zunächst wies ich diese Behauptung ins Reich der Legenden. Durch Zufall las ich dann aber in den Memoiren von Albert Schweitzer dass dieser ebenfalls von kannibalistischen Umtrieben in der Gegend von Benguié berichtete, so dass mir im Nachhinein ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ob die vielen Straßensperren mit diesen unheimlichen Geschichten zusammenhingen oder eher eine Gelegenheit für die Verkehrspolizei darstellte, sich mit Strafgebühren auf Kosten der Autofahrer zu bereichern, lasse ich mal dahin gestellt.

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26.04.2012

Libreville – Die Hauptstadt der Republik Gabun

Das Abenteuer beginnt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich am Flughafen in Libreville angekommen und direkt in das Hotel gefahren war, kam der erste Schock: Der Portier wusste von gar nichts, es sei kein Hotelzimmer für Dr. Oldhaver gebucht und im übrigen sei auch kein Zimmer mehr frei. Schockschwerenot! Es war ca. 23.30 Uhr und ich hatte keine Ahnung, wo ich so plötzlich ein Hotelzimmer her bekommen sollte. Denn – das sei hier vorausgeschickt – Libreville ist ein teures Pflaster. Das Land verfügt über Erdöl. Das heißt zwar nicht, dass die einfachen Menschen hier im Reichtum schwelgen, dieser kommt vornehmlich der „Elite“ zu Gute. Aber die Lebenshaltungskosten sind für afrikanische Verhältnisse sehr hoch, die Stadt zählt laut Economist zu den 10 teuersten Städten der Welt. Dies gilt im Besonderen auch für die Hotels, die teilweise unerschwinglich sind. Daher galt es nun einen kühlen Kopf zu bewahren und sanft auf den Portier einzureden, ihn zu besäuseln, ihn ganz lieb zu bitten, doch noch einmal genau in den Belegungsplan zu gucken. Und siehe da, nach einigem Hin und Her habe ich schließlich doch noch mein Zimmer bekommen.

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