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01.05.2012

In Lambaréné – Albert Schweitzers Dschungelhospital

In diesem Beitrag möchte ich kurz einige Eindrücke von meinem Besuch in der gabunesischen Stadt Lambaréné schildern, in welcher der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer sein Dschungelhospital errichtet hat. Lambaréné heist in der Sprache der Volksgruppe der Galoa so viel wie „Wir wollen es versuchen“. Und genau das wollte auch Albert Schweitzer, nämlich mit den einfachsten Mitteln Menschen helfen. Das Urwaldspital in Lambaréné ist auch heute noch aktiv. Es nimmt alle Menschen unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Überzeugung auf. Nach Auskunft der Spitalleitung führt das Urwaldspital heute pro Jahr rund 40.000 Sprechstunden, 2.000 Operationen, 600 Geburten und 80.000 Labortests durch. Hinzu kommen 4.000 Behandlungen in der Zahnklinik. Insgesamt betreut Lambarene 5.000 Patienten pro Jahr stationär, darunter auch psychisch Kranke. Es kümmert sich besonders um die sozial Schwächsten und die Älteren sowie im "Village lumier" um die Leprakranken. Bei der Forschung widmet man sich in Lambare insbesondere der Tropenmedizin, hier v.a. der Malariaforschung.  

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26.04.2012

Libreville – Die Hauptstadt der Republik Gabun

Das Abenteuer beginnt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich am Flughafen in Libreville angekommen und direkt in das Hotel gefahren war, kam der erste Schock: Der Portier wusste von gar nichts, es sei kein Hotelzimmer für Dr. Oldhaver gebucht und im übrigen sei auch kein Zimmer mehr frei. Schockschwerenot! Es war ca. 23.30 Uhr und ich hatte keine Ahnung, wo ich so plötzlich ein Hotelzimmer her bekommen sollte. Denn – das sei hier vorausgeschickt – Libreville ist ein teures Pflaster. Das Land verfügt über Erdöl. Das heißt zwar nicht, dass die einfachen Menschen hier im Reichtum schwelgen, dieser kommt vornehmlich der „Elite“ zu Gute. Aber die Lebenshaltungskosten sind für afrikanische Verhältnisse sehr hoch, die Stadt zählt laut Economist zu den 10 teuersten Städten der Welt. Dies gilt im Besonderen auch für die Hotels, die teilweise unerschwinglich sind. Daher galt es nun einen kühlen Kopf zu bewahren und sanft auf den Portier einzureden, ihn zu besäuseln, ihn ganz lieb zu bitten, doch noch einmal genau in den Belegungsplan zu gucken. Und siehe da, nach einigem Hin und Her habe ich schließlich doch noch mein Zimmer bekommen.

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