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31.08.2012

Durch den Baobab Wald von Lobata

Heue möchte ich über eine ganz besonders faszinierende Pflanze berichten, nämlich den Baobab-Baum (Adansonia digitata) oder auch Afrikanischer Affenbrotbaum. Er wird in Afrika auch Apotheker-Baum, Magischer Baum oder Lebensbaum genannt. Der Grund: Fast alle Teile des Baobab können genutzt werden, von den Blättern über die Rinde bis hin zu den Wurzeln. Für die afrikanische Bevölkerung ist der Baobab daher von sehr großem Wert. Alte Inschriften der Ägypter 2500 v. Chr. zeigen, dass er auch schon in der Antike als Nahrungs- oder Heilmittel eingesetzt wurde. Bei der lokalen Bevölkerung findet fast  jeder Teil des Affenbrotbaums Verwendung.

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01.07.2012

Im Medizinalgarten von Bom Sucesso

Heute berichte ich von einem Höhepunkt der Expeditionsreise im Inselstaat São Tomé, nämlich von der Urwaldwanderung im Obô Nationalpark rund um den mit 1630m höchsten Berg des Landes, den „Pico Ana Chaves“. „Obô“ bedeutet in der Sprache der Einheimischen übrigens so viel wie „Regenwald“. Doch zunächst möchte ich einige der Heilpflanzen vorstellen, die im Medizinalgarten des Botanischen Gartens „Bom Sucesso“ wachsen und die Fülle der medizinisch nutzbaren Pflanzen dieses kleinen Inselstaates repräsentieren.

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18.05.2012

São Tomé - die vergessene Insel im Golf von Guinea

Der zweite Abschnitt meiner Reise durch Zentralafrika führte mich in den Inselstaat  „São Tomé & Principe“. Die Inseln liegen rund 250 km von der afrikanischen Westküste entfernt und gehörten bis zum Ende des Kalten Krieges zur Einflusssphäre der Sowjetunion. Daher hat sich kaum touristische Infrastruktur entwickelt, der kleine Staat lebte relativ abgeschottet vor sich hin und wurde fast vergessen. Das hat für mich den Vorteil, dass viele der alten Heiltraditionen erhalten geblieben sind. Zudem wachsen auf dem Archipel viele endemische Pflanzen, solche also, die man nur auf São Tomé finden kann. Darüber werde ich berichten, wenn ich den Medizinalgarten von Bom Sucesso besuche.

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04.05.2012

Wie ich mit einer Steinfrucht einen Waldelefanten anlockte

Um einen Waldelefanten (Loxodonta africana cyclotis) zu sehen, braucht man etwas Glück. Die Tiere sind nämlich sehr scheu und leben eher zurückgezogen im Halbdunkel des Urwaldes. Im Vergleich zu seinen Artgenossen in der Savanne ist der Waldelefant mit 2,50 Meter Schulterhöhe kleiner und hat auch kleinere, aber dafür härtere Stoßzähne. Während der Steppenelefant vor allem Gras futtert, bevorzugen Waldelefanten Blätter, Rinde und eben Früchte. Er gilt als wahrer „Feinschmecker“, denn er sucht sich aus der großen Vielfalt der Regenwaldpflanzen seine ganz speziellen Lieblingsspeisen aus. Diese enthalten besonders viel Eiweiß, Fett und Kalzium.

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30.04.2012

Initiation durch Ausräucherung und Iboga

Der Initiation, also der Einführung des Kindes in die Welt der Erwachsenen hat gerade bei Naturvölkern noch erhebliche Bedeutung und wird mit Ritualen begleitet, die für uns Angehörige der westlichen Welt manchmal sehr fremd anmuten. Ein typischer Initiationsritus in Zentralafrika ist die Initiation durch Ausräucherung. Wie bei vielen Initiationsriten spielt auch hier eine Hütte eine besondere Rolle, in die der junge Mensch verbracht wird, um nach dem Ritual als „neuer“ (=erwachsener) Mensch daraus hervorzugehen. In diesem Fall ist die Hütte (=Ifulu) ein Zelt aus Ästen und Blättern, in das der Jugendliche kriechen muss. In dem Ifulu wird dieser dann mit verschiedenen Pflanzen ausgeräuchert. Vorher wird dem Jugendlichen noch eine berauschende Pflanze verabreicht – Iboga (Tabernanthe Iboga), die ihn auf einen Trip bringt. 

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26.04.2012

Libreville – Die Hauptstadt der Republik Gabun

Das Abenteuer beginnt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich am Flughafen in Libreville angekommen und direkt in das Hotel gefahren war, kam der erste Schock: Der Portier wusste von gar nichts, es sei kein Hotelzimmer für Dr. Oldhaver gebucht und im übrigen sei auch kein Zimmer mehr frei. Schockschwerenot! Es war ca. 23.30 Uhr und ich hatte keine Ahnung, wo ich so plötzlich ein Hotelzimmer her bekommen sollte. Denn – das sei hier vorausgeschickt – Libreville ist ein teures Pflaster. Das Land verfügt über Erdöl. Das heißt zwar nicht, dass die einfachen Menschen hier im Reichtum schwelgen, dieser kommt vornehmlich der „Elite“ zu Gute. Aber die Lebenshaltungskosten sind für afrikanische Verhältnisse sehr hoch, die Stadt zählt laut Economist zu den 10 teuersten Städten der Welt. Dies gilt im Besonderen auch für die Hotels, die teilweise unerschwinglich sind. Daher galt es nun einen kühlen Kopf zu bewahren und sanft auf den Portier einzureden, ihn zu besäuseln, ihn ganz lieb zu bitten, doch noch einmal genau in den Belegungsplan zu gucken. Und siehe da, nach einigem Hin und Her habe ich schließlich doch noch mein Zimmer bekommen.

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