28.04.2012

Auf dem Weg in den gabunesischen Urwald – grauselige Berichte

Ein Zwischenziel meiner Expeditionsreise war Lambaréné, ein Ort in Gabun, in dem Albert Schweizer 1913 sein Dschungelhospital gründete. Auf dem Weg dorthin wollte ich einen Schamanen treffen, der mir ein paar Dinge über die Heilkunst der Menschen in diesem Teil Afrikas erzählen sollte. Auf dem Weg nach Lambarene fuhr ich durch ein Gebiet, in dem noch vor rund 60 Jahren Kannibalen gelebt haben sollen. Mein Fahrer warnte mich, in dieser Gegend niemals anzuhalten, man wisse nie, welche Kreaturen sich hier noch herumtreiben würden. Zunächst wies ich diese Behauptung ins Reich der Legenden. Durch Zufall las ich dann aber in den Memoiren von Albert Schweitzer dass dieser ebenfalls von kannibalistischen Umtrieben in der Gegend von Benguié berichtete, so dass mir im Nachhinein ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ob die vielen Straßensperren mit diesen unheimlichen Geschichten zusammenhingen oder eher eine Gelegenheit für die Verkehrspolizei darstellte, sich mit Strafgebühren auf Kosten der Autofahrer zu bereichern, lasse ich mal dahin gestellt.

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26.04.2012

Libreville – Die Hauptstadt der Republik Gabun

Das Abenteuer beginnt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich am Flughafen in Libreville angekommen und direkt in das Hotel gefahren war, kam der erste Schock: Der Portier wusste von gar nichts, es sei kein Hotelzimmer für Dr. Oldhaver gebucht und im übrigen sei auch kein Zimmer mehr frei. Schockschwerenot! Es war ca. 23.30 Uhr und ich hatte keine Ahnung, wo ich so plötzlich ein Hotelzimmer her bekommen sollte. Denn – das sei hier vorausgeschickt – Libreville ist ein teures Pflaster. Das Land verfügt über Erdöl. Das heißt zwar nicht, dass die einfachen Menschen hier im Reichtum schwelgen, dieser kommt vornehmlich der „Elite“ zu Gute. Aber die Lebenshaltungskosten sind für afrikanische Verhältnisse sehr hoch, die Stadt zählt laut Economist zu den 10 teuersten Städten der Welt. Dies gilt im Besonderen auch für die Hotels, die teilweise unerschwinglich sind. Daher galt es nun einen kühlen Kopf zu bewahren und sanft auf den Portier einzureden, ihn zu besäuseln, ihn ganz lieb zu bitten, doch noch einmal genau in den Belegungsplan zu gucken. Und siehe da, nach einigem Hin und Her habe ich schließlich doch noch mein Zimmer bekommen.

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