01.03.2013

Bei den Schlammvulkanen von Qobustan

Heute berichte ich über eine sehr außergewöhnliche Exkursion – nämlich zu den Schlammvulkanen von Qobustan in Aserbaidschan. Warum? Der aus dem Boden gurgelnde und blubbernde Schlamm ist stark mineralhaltig und soll über eine heilende Wirkung für die Haut verfügen. Ein triftiger Grund für mich, meine aserbaidschanischen Freunde zu bitten, mich zu diesem einzigartigen Naturphänomen zu bringen. Zum Glück ist die aserbaidschanische Gastfreundschaft grenzenlos, denn ich musste meinen Gastgebern einiges aberverlangen. Der Weg zu den Schlammvulkanen kann nämlich nicht gerade als bequem bezeichnet werden.

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27.01.2013

Wie ich mir in Burma mit Anti-Malaria Rum versehentlich einen Rausch antrank

Auf meiner Reise durch Burma galt mein ganz besonderes Interesse natürlich den lokalen Heilpflanzen. Deshalb hielt ich sofort inne, als ich in einem kleinen Krämerladen auf der Suche nach einer geeigneten Wegzehrung eine Flasche mit der Aufschrift „Anti-Malaria-Rum“ entdeckte. Ich stutzte: Sollte es möglich sein, sich mit einem alkoholischen Elixier zu einem Preis von nicht mehr als zwei Euro wirksam gegen Malaria zu schützen? Ich zögerte keine Sekunde und kaufte dieses geheimnisvolle Getränk.

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17.01.2013

Die Sternfrucht - Mehr als eine Cocktail-Garnitur

Die Sternfrucht (Averrhoa carambola), auch Karambole oder Karambola genannt ist ein sogenannter Gurkenbaum aus der Familie der Sauerkleegewächse und stammt eigentlich aus Malaysia. Mittlerweile wird sie aber überall in tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert. Auf einer meiner Reisen nach Malaysia wollte ich mich mal etwas näher mit dieser spannenden Frucht beschäftigen. Denn wir kennen die Sternfrucht vor allem als Garnierung von Desserts und Cocktails. Sie hat aber weit mehr zu bieten!

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28.12.2012

Cordyceps Sinensis – das tibetische Gold

Heute berichte ich über einen der seltsamsten Pilze, die man auf der Welt finden kann: den chinesischen Raupenpilz oder auch (Ophio)Cordyceps sinensis. Auf tibetisch heißt er Yatsa Gunbu, was etwa so viel bedeutet wie „Sommergras –Winterwurm“. Er wächst nur im fruchtbaren, hochalpinen Himalaya Gebiet in 3000 bis 5000 Metern Höhe - vorwiegend auf dem tibetischen Plateau (Tibet, Qinghai, West-Sichuan, Südwest-Gansu und Nordwest-Yunnan) aber auch in Nepal und Bhutan. Der Name des Pilzes rührt nicht nur daher, dass er die Form einer Raupe hat (s. Abbildung), er benötigt auch Raupen, um sich zu vermehren.

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21.09.2012

African Mango - Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde?

In diesem Beitrag geht es um eine Pflanze, die in den letzten Jahren große Furore gemacht hat: die African Mango. Ihr wird nämlich nachgesagt, dass mit ihr verblüffende Erfolge in Sachen Gewichtsreduktion zu erzielen sind. Die Wogen in Hollywood schlugen so hoch, dass die African Mango es sogar in die Show der bekannten US-amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey geschafft hat. Die berühmte Talklady bezeichnete die Wunderfrucht sogar als "die Diätsubstanz des 21. Jahrhunderts". Deshalb wollte ich es genau wissen, was dran war an den Behauptungen, die African Mango sei eine Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde. 

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12.09.2012

Rich Body Öl für Männer? Auf jeden Fall!

Neulich berichtete mir eine Kundin, sie sei so begeistert von dem Rich Body Oil, es würde die Haut so wunderbar weich machen. Ob das denn auch für Männer geeignet sei. Sie sei es nämlich Leid, immer nur mit einem „Reibeisen“ zu kuscheln. Ihr Freund habe eine so raue und trockene Haut, dass es wahrlich kein Vergnügen sein, mit ihm zu poussieren. Ich antwortete ihr, dass es sich – wie bei allen Präparaten der African Formula Reihe – um ein Unisex Produkt handelt, das also sowohl von Frauen als auch von Männern angewendet werden könne.

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31.08.2012

Durch den Baobab Wald von Lobata

Heue möchte ich über eine ganz besonders faszinierende Pflanze berichten, nämlich den Baobab-Baum (Adansonia digitata) oder auch Afrikanischer Affenbrotbaum. Er wird in Afrika auch Apotheker-Baum, Magischer Baum oder Lebensbaum genannt. Der Grund: Fast alle Teile des Baobab können genutzt werden, von den Blättern über die Rinde bis hin zu den Wurzeln. Für die afrikanische Bevölkerung ist der Baobab daher von sehr großem Wert. Alte Inschriften der Ägypter 2500 v. Chr. zeigen, dass er auch schon in der Antike als Nahrungs- oder Heilmittel eingesetzt wurde. Bei der lokalen Bevölkerung findet fast  jeder Teil des Affenbrotbaums Verwendung.

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17.08.2012

Moringa – Faszinierende Vitalstofflieferantin

In diesem Beitrag geht es um eine der faszinierendsten Pflanzen überhaupt - Moringa Olifeira. Auf deutsch wird er auch Meerrettichbaum genannt, weil die Wurzel einen brennenden Geruch absondert, der durch den Gehalt an Senfölglykosiden verursacht wird. Ursprünglich stammt Moringa aus Indien: hier wird die Pflanze bereits in über 5000 Jahre alten Texten aus dem Hinduismus, sogenannten Veden, erwähnt. Im Ayurveda wird Moringa („Shigru“) Heilwirkung für über 300 Krankheiten zugesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich Moringa über die meisten tropischen und subtropischen Regionen der Erde ausgebreitet. Vor allen in Afrika und Ostasien wird sie kultiviert und als Gemüsepflanze angebaut.

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01.07.2012

Im Medizinalgarten von Bom Sucesso

Heute berichte ich von einem Höhepunkt der Expeditionsreise im Inselstaat São Tomé, nämlich von der Urwaldwanderung im Obô Nationalpark rund um den mit 1630m höchsten Berg des Landes, den „Pico Ana Chaves“. „Obô“ bedeutet in der Sprache der Einheimischen übrigens so viel wie „Regenwald“. Doch zunächst möchte ich einige der Heilpflanzen vorstellen, die im Medizinalgarten des Botanischen Gartens „Bom Sucesso“ wachsen und die Fülle der medizinisch nutzbaren Pflanzen dieses kleinen Inselstaates repräsentieren.

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13.06.2012

Smoothing Balm von Dr. Oldhaver – wofür ist das eigentlich gut?

Bevor ich von meinem Besuch im Medizinalgarten von Bom Suceso berichte, möchte ich diesen Artikel zu meinem Smoothing Balm dazwischen schieben. Denn ich werde häufiger gefragt, wozu das Smoothing Balm eigentlich genau gut sein soll, bzw. wie es eingesetzt wird. Dazu muss zunächst einmal gesagt werden, dass ein gut gemachtes Balm im Grunde die „Krone der Kosmetikherstellung ist“. Der Grund: Ein Balsam ist sehr kompliziert herzustellen, es darf nicht zu flüssig, sollte aber auch nicht zu fest sein. Beim Smoothing Balm ist uns das Kunststück gelungen, einen Balsam herzustellen, der zwar von der Konsistenz her zunächst recht fest ist – sobald man ihn aber mit dem Spatel auf die Haut aufträgt, wird er wunderbar weich. Da der Balm während der Herstellung warm und flüssig ist, sobald er erkaltet, aber sofort fest wird, gestaltet sich vor allem auch die Abfüllung als äußerst kompliziert. Das Dr. Oldhaver Smoothing Balm musste deshalb per Hand abgefüllt werden. Eine maschinelle Abfüllung hätte die Gefahr beinhaltet, dass das Balm während des Abfüllvorgangs erkaltet und fest geworden wäre und damit die Abfüllmaschine verstopft und unbrauchbar gemacht hätte.

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18.05.2012

São Tomé - die vergessene Insel im Golf von Guinea

Der zweite Abschnitt meiner Reise durch Zentralafrika führte mich in den Inselstaat  „São Tomé & Principe“. Die Inseln liegen rund 250 km von der afrikanischen Westküste entfernt und gehörten bis zum Ende des Kalten Krieges zur Einflusssphäre der Sowjetunion. Daher hat sich kaum touristische Infrastruktur entwickelt, der kleine Staat lebte relativ abgeschottet vor sich hin und wurde fast vergessen. Das hat für mich den Vorteil, dass viele der alten Heiltraditionen erhalten geblieben sind. Zudem wachsen auf dem Archipel viele endemische Pflanzen, solche also, die man nur auf São Tomé finden kann. Darüber werde ich berichten, wenn ich den Medizinalgarten von Bom Sucesso besuche.

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04.05.2012

Wie ich mit einer Steinfrucht einen Waldelefanten anlockte

Um einen Waldelefanten (Loxodonta africana cyclotis) zu sehen, braucht man etwas Glück. Die Tiere sind nämlich sehr scheu und leben eher zurückgezogen im Halbdunkel des Urwaldes. Im Vergleich zu seinen Artgenossen in der Savanne ist der Waldelefant mit 2,50 Meter Schulterhöhe kleiner und hat auch kleinere, aber dafür härtere Stoßzähne. Während der Steppenelefant vor allem Gras futtert, bevorzugen Waldelefanten Blätter, Rinde und eben Früchte. Er gilt als wahrer „Feinschmecker“, denn er sucht sich aus der großen Vielfalt der Regenwaldpflanzen seine ganz speziellen Lieblingsspeisen aus. Diese enthalten besonders viel Eiweiß, Fett und Kalzium.

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01.05.2012

In Lambaréné – Albert Schweitzers Dschungelhospital

In diesem Beitrag möchte ich kurz einige Eindrücke von meinem Besuch in der gabunesischen Stadt Lambaréné schildern, in welcher der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer sein Dschungelhospital errichtet hat. Lambaréné heist in der Sprache der Volksgruppe der Galoa so viel wie „Wir wollen es versuchen“. Und genau das wollte auch Albert Schweitzer, nämlich mit den einfachsten Mitteln Menschen helfen. Das Urwaldspital in Lambaréné ist auch heute noch aktiv. Es nimmt alle Menschen unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Überzeugung auf. Nach Auskunft der Spitalleitung führt das Urwaldspital heute pro Jahr rund 40.000 Sprechstunden, 2.000 Operationen, 600 Geburten und 80.000 Labortests durch. Hinzu kommen 4.000 Behandlungen in der Zahnklinik. Insgesamt betreut Lambarene 5.000 Patienten pro Jahr stationär, darunter auch psychisch Kranke. Es kümmert sich besonders um die sozial Schwächsten und die Älteren sowie im "Village lumier" um die Leprakranken. Bei der Forschung widmet man sich in Lambare insbesondere der Tropenmedizin, hier v.a. der Malariaforschung.  

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30.04.2012

Initiation durch Ausräucherung und Iboga

Der Initiation, also der Einführung des Kindes in die Welt der Erwachsenen hat gerade bei Naturvölkern noch erhebliche Bedeutung und wird mit Ritualen begleitet, die für uns Angehörige der westlichen Welt manchmal sehr fremd anmuten. Ein typischer Initiationsritus in Zentralafrika ist die Initiation durch Ausräucherung. Wie bei vielen Initiationsriten spielt auch hier eine Hütte eine besondere Rolle, in die der junge Mensch verbracht wird, um nach dem Ritual als „neuer“ (=erwachsener) Mensch daraus hervorzugehen. In diesem Fall ist die Hütte (=Ifulu) ein Zelt aus Ästen und Blättern, in das der Jugendliche kriechen muss. In dem Ifulu wird dieser dann mit verschiedenen Pflanzen ausgeräuchert. Vorher wird dem Jugendlichen noch eine berauschende Pflanze verabreicht – Iboga (Tabernanthe Iboga), die ihn auf einen Trip bringt. 

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