Gefiltert nach Kategorie Ethnoeubiotik Filter zurücksetzen

31.08.2012

Durch den Baobab Wald von Lobata

Heue möchte ich über eine ganz besonders faszinierende Pflanze berichten, nämlich den Baobab-Baum (Adansonia digitata) oder auch Afrikanischer Affenbrotbaum. Er wird in Afrika auch Apotheker-Baum, Magischer Baum oder Lebensbaum genannt. Der Grund: Fast alle Teile des Baobab können genutzt werden, von den Blättern über die Rinde bis hin zu den Wurzeln. Für die afrikanische Bevölkerung ist der Baobab daher von sehr großem Wert. Alte Inschriften der Ägypter 2500 v. Chr. zeigen, dass er auch schon in der Antike als Nahrungs- oder Heilmittel eingesetzt wurde. Bei der lokalen Bevölkerung findet fast  jeder Teil des Affenbrotbaums Verwendung.

mehr >>>

17.08.2012

Moringa – Faszinierende Vitalstofflieferantin

In diesem Beitrag geht es um eine der faszinierendsten Pflanzen überhaupt - Moringa Olifeira. Auf deutsch wird er auch Meerrettichbaum genannt, weil die Wurzel einen brennenden Geruch absondert, der durch den Gehalt an Senfölglykosiden verursacht wird. Ursprünglich stammt Moringa aus Indien: hier wird die Pflanze bereits in über 5000 Jahre alten Texten aus dem Hinduismus, sogenannten Veden, erwähnt. Im Ayurveda wird Moringa („Shigru“) Heilwirkung für über 300 Krankheiten zugesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich Moringa über die meisten tropischen und subtropischen Regionen der Erde ausgebreitet. Vor allen in Afrika und Ostasien wird sie kultiviert und als Gemüsepflanze angebaut.

mehr >>>

13.06.2012

Smoothing Balm von Dr. Oldhaver – wofür ist das eigentlich gut?

Bevor ich von meinem Besuch im Medizinalgarten von Bom Suceso berichte, möchte ich diesen Artikel zu meinem Smoothing Balm dazwischen schieben. Denn ich werde häufiger gefragt, wozu das Smoothing Balm eigentlich genau gut sein soll, bzw. wie es eingesetzt wird. Dazu muss zunächst einmal gesagt werden, dass ein gut gemachtes Balm im Grunde die „Krone der Kosmetikherstellung ist“. Der Grund: Ein Balsam ist sehr kompliziert herzustellen, es darf nicht zu flüssig, sollte aber auch nicht zu fest sein. Beim Smoothing Balm ist uns das Kunststück gelungen, einen Balsam herzustellen, der zwar von der Konsistenz her zunächst recht fest ist – sobald man ihn aber mit dem Spatel auf die Haut aufträgt, wird er wunderbar weich. Da der Balm während der Herstellung warm und flüssig ist, sobald er erkaltet, aber sofort fest wird, gestaltet sich vor allem auch die Abfüllung als äußerst kompliziert. Das Dr. Oldhaver Smoothing Balm musste deshalb per Hand abgefüllt werden. Eine maschinelle Abfüllung hätte die Gefahr beinhaltet, dass das Balm während des Abfüllvorgangs erkaltet und fest geworden wäre und damit die Abfüllmaschine verstopft und unbrauchbar gemacht hätte.

mehr >>>

30.04.2012

Initiation durch Ausräucherung und Iboga

Der Initiation, also der Einführung des Kindes in die Welt der Erwachsenen hat gerade bei Naturvölkern noch erhebliche Bedeutung und wird mit Ritualen begleitet, die für uns Angehörige der westlichen Welt manchmal sehr fremd anmuten. Ein typischer Initiationsritus in Zentralafrika ist die Initiation durch Ausräucherung. Wie bei vielen Initiationsriten spielt auch hier eine Hütte eine besondere Rolle, in die der junge Mensch verbracht wird, um nach dem Ritual als „neuer“ (=erwachsener) Mensch daraus hervorzugehen. In diesem Fall ist die Hütte (=Ifulu) ein Zelt aus Ästen und Blättern, in das der Jugendliche kriechen muss. In dem Ifulu wird dieser dann mit verschiedenen Pflanzen ausgeräuchert. Vorher wird dem Jugendlichen noch eine berauschende Pflanze verabreicht – Iboga (Tabernanthe Iboga), die ihn auf einen Trip bringt. 

mehr >>>

28.04.2012

Auf dem Weg in den gabunesischen Urwald – grauselige Berichte

Ein Zwischenziel meiner Expeditionsreise war Lambaréné, ein Ort in Gabun, in dem Albert Schweizer 1913 sein Dschungelhospital gründete. Auf dem Weg dorthin wollte ich einen Schamanen treffen, der mir ein paar Dinge über die Heilkunst der Menschen in diesem Teil Afrikas erzählen sollte. Auf dem Weg nach Lambarene fuhr ich durch ein Gebiet, in dem noch vor rund 60 Jahren Kannibalen gelebt haben sollen. Mein Fahrer warnte mich, in dieser Gegend niemals anzuhalten, man wisse nie, welche Kreaturen sich hier noch herumtreiben würden. Zunächst wies ich diese Behauptung ins Reich der Legenden. Durch Zufall las ich dann aber in den Memoiren von Albert Schweitzer dass dieser ebenfalls von kannibalistischen Umtrieben in der Gegend von Benguié berichtete, so dass mir im Nachhinein ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ob die vielen Straßensperren mit diesen unheimlichen Geschichten zusammenhingen oder eher eine Gelegenheit für die Verkehrspolizei darstellte, sich mit Strafgebühren auf Kosten der Autofahrer zu bereichern, lasse ich mal dahin gestellt.

mehr >>>

Archiv

Newsletter


Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de