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18.02.2015

Marula-Öl - Anti-aging Wunder für die Haut

Zu einem typischen Bild einer afrikanischen Savanne gehört immer auch ein Marula-Baum. Viele kennen den aus den Früchten gewonnenen „Amarula“-Likör. Dass das aus den Kernen gepresste Öl ein wahres Anti-Aging-Wunder für die Haut ist, wissen in Europa allerdings noch die wenigsten. Ich bin sicher, dass Marula-Öl in der Kosmetik schon bald das Oliven-Öl, Jojoba-Öl oder Mandel-Öl als wichtigstes Naturprodukt ablösen wird. Mit einer um 60 Prozent höheren antioxidativen Fähigkeit ist Marula-Öl nämlich sogar deutlich kraftvoller als das bekanntere Argan-Öl bei der Bekämpfung der für vorzeitige Hautalterung verantwortlichen freien Radikalen. Hinzu kommt ein erstaunlich hoher Gehalt an Fettsäuren wie Omega 6 und 9.

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21.09.2012

African Mango - Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde?

In diesem Beitrag geht es um eine Pflanze, die in den letzten Jahren große Furore gemacht hat: die African Mango. Ihr wird nämlich nachgesagt, dass mit ihr verblüffende Erfolge in Sachen Gewichtsreduktion zu erzielen sind. Die Wogen in Hollywood schlugen so hoch, dass die African Mango es sogar in die Show der bekannten US-amerikanischen Talkmasterin Oprah Winfrey geschafft hat. Die berühmte Talklady bezeichnete die Wunderfrucht sogar als "die Diätsubstanz des 21. Jahrhunderts". Deshalb wollte ich es genau wissen, was dran war an den Behauptungen, die African Mango sei eine Wunderwaffe gegen überflüssige Pfunde. 

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31.08.2012

Durch den Baobab Wald von Lobata

Heue möchte ich über eine ganz besonders faszinierende Pflanze berichten, nämlich den Baobab-Baum (Adansonia digitata) oder auch Afrikanischer Affenbrotbaum. Er wird in Afrika auch Apotheker-Baum, Magischer Baum oder Lebensbaum genannt. Der Grund: Fast alle Teile des Baobab können genutzt werden, von den Blättern über die Rinde bis hin zu den Wurzeln. Für die afrikanische Bevölkerung ist der Baobab daher von sehr großem Wert. Alte Inschriften der Ägypter 2500 v. Chr. zeigen, dass er auch schon in der Antike als Nahrungs- oder Heilmittel eingesetzt wurde. Bei der lokalen Bevölkerung findet fast  jeder Teil des Affenbrotbaums Verwendung.

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17.08.2012

Moringa – Faszinierende Vitalstofflieferantin

In diesem Beitrag geht es um eine der faszinierendsten Pflanzen überhaupt - Moringa Olifeira. Auf deutsch wird er auch Meerrettichbaum genannt, weil die Wurzel einen brennenden Geruch absondert, der durch den Gehalt an Senfölglykosiden verursacht wird. Ursprünglich stammt Moringa aus Indien: hier wird die Pflanze bereits in über 5000 Jahre alten Texten aus dem Hinduismus, sogenannten Veden, erwähnt. Im Ayurveda wird Moringa („Shigru“) Heilwirkung für über 300 Krankheiten zugesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich Moringa über die meisten tropischen und subtropischen Regionen der Erde ausgebreitet. Vor allen in Afrika und Ostasien wird sie kultiviert und als Gemüsepflanze angebaut.

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01.07.2012

Im Medizinalgarten von Bom Sucesso

Heute berichte ich von einem Höhepunkt der Expeditionsreise im Inselstaat São Tomé, nämlich von der Urwaldwanderung im Obô Nationalpark rund um den mit 1630m höchsten Berg des Landes, den „Pico Ana Chaves“. „Obô“ bedeutet in der Sprache der Einheimischen übrigens so viel wie „Regenwald“. Doch zunächst möchte ich einige der Heilpflanzen vorstellen, die im Medizinalgarten des Botanischen Gartens „Bom Sucesso“ wachsen und die Fülle der medizinisch nutzbaren Pflanzen dieses kleinen Inselstaates repräsentieren.

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13.06.2012

Smoothing Balm von Dr. Oldhaver – wofür ist das eigentlich gut?

Bevor ich von meinem Besuch im Medizinalgarten von Bom Suceso berichte, möchte ich diesen Artikel zu meinem Smoothing Balm dazwischen schieben. Denn ich werde häufiger gefragt, wozu das Smoothing Balm eigentlich genau gut sein soll, bzw. wie es eingesetzt wird. Dazu muss zunächst einmal gesagt werden, dass ein gut gemachtes Balm im Grunde die „Krone der Kosmetikherstellung ist“. Der Grund: Ein Balsam ist sehr kompliziert herzustellen, es darf nicht zu flüssig, sollte aber auch nicht zu fest sein. Beim Smoothing Balm ist uns das Kunststück gelungen, einen Balsam herzustellen, der zwar von der Konsistenz her zunächst recht fest ist – sobald man ihn aber mit dem Spatel auf die Haut aufträgt, wird er wunderbar weich. Da der Balm während der Herstellung warm und flüssig ist, sobald er erkaltet, aber sofort fest wird, gestaltet sich vor allem auch die Abfüllung als äußerst kompliziert. Das Dr. Oldhaver Smoothing Balm musste deshalb per Hand abgefüllt werden. Eine maschinelle Abfüllung hätte die Gefahr beinhaltet, dass das Balm während des Abfüllvorgangs erkaltet und fest geworden wäre und damit die Abfüllmaschine verstopft und unbrauchbar gemacht hätte.

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18.05.2012

São Tomé - die vergessene Insel im Golf von Guinea

Der zweite Abschnitt meiner Reise durch Zentralafrika führte mich in den Inselstaat  „São Tomé & Principe“. Die Inseln liegen rund 250 km von der afrikanischen Westküste entfernt und gehörten bis zum Ende des Kalten Krieges zur Einflusssphäre der Sowjetunion. Daher hat sich kaum touristische Infrastruktur entwickelt, der kleine Staat lebte relativ abgeschottet vor sich hin und wurde fast vergessen. Das hat für mich den Vorteil, dass viele der alten Heiltraditionen erhalten geblieben sind. Zudem wachsen auf dem Archipel viele endemische Pflanzen, solche also, die man nur auf São Tomé finden kann. Darüber werde ich berichten, wenn ich den Medizinalgarten von Bom Sucesso besuche.

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04.05.2012

Wie ich mit einer Steinfrucht einen Waldelefanten anlockte

Um einen Waldelefanten (Loxodonta africana cyclotis) zu sehen, braucht man etwas Glück. Die Tiere sind nämlich sehr scheu und leben eher zurückgezogen im Halbdunkel des Urwaldes. Im Vergleich zu seinen Artgenossen in der Savanne ist der Waldelefant mit 2,50 Meter Schulterhöhe kleiner und hat auch kleinere, aber dafür härtere Stoßzähne. Während der Steppenelefant vor allem Gras futtert, bevorzugen Waldelefanten Blätter, Rinde und eben Früchte. Er gilt als wahrer „Feinschmecker“, denn er sucht sich aus der großen Vielfalt der Regenwaldpflanzen seine ganz speziellen Lieblingsspeisen aus. Diese enthalten besonders viel Eiweiß, Fett und Kalzium.

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01.05.2012

In Lambaréné – Albert Schweitzers Dschungelhospital

In diesem Beitrag möchte ich kurz einige Eindrücke von meinem Besuch in der gabunesischen Stadt Lambaréné schildern, in welcher der spätere Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer sein Dschungelhospital errichtet hat. Lambaréné heist in der Sprache der Volksgruppe der Galoa so viel wie „Wir wollen es versuchen“. Und genau das wollte auch Albert Schweitzer, nämlich mit den einfachsten Mitteln Menschen helfen. Das Urwaldspital in Lambaréné ist auch heute noch aktiv. Es nimmt alle Menschen unabhängig von ihrer politischen oder religiösen Überzeugung auf. Nach Auskunft der Spitalleitung führt das Urwaldspital heute pro Jahr rund 40.000 Sprechstunden, 2.000 Operationen, 600 Geburten und 80.000 Labortests durch. Hinzu kommen 4.000 Behandlungen in der Zahnklinik. Insgesamt betreut Lambarene 5.000 Patienten pro Jahr stationär, darunter auch psychisch Kranke. Es kümmert sich besonders um die sozial Schwächsten und die Älteren sowie im "Village lumier" um die Leprakranken. Bei der Forschung widmet man sich in Lambare insbesondere der Tropenmedizin, hier v.a. der Malariaforschung.  

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30.04.2012

Initiation durch Ausräucherung und Iboga

Der Initiation, also der Einführung des Kindes in die Welt der Erwachsenen hat gerade bei Naturvölkern noch erhebliche Bedeutung und wird mit Ritualen begleitet, die für uns Angehörige der westlichen Welt manchmal sehr fremd anmuten. Ein typischer Initiationsritus in Zentralafrika ist die Initiation durch Ausräucherung. Wie bei vielen Initiationsriten spielt auch hier eine Hütte eine besondere Rolle, in die der junge Mensch verbracht wird, um nach dem Ritual als „neuer“ (=erwachsener) Mensch daraus hervorzugehen. In diesem Fall ist die Hütte (=Ifulu) ein Zelt aus Ästen und Blättern, in das der Jugendliche kriechen muss. In dem Ifulu wird dieser dann mit verschiedenen Pflanzen ausgeräuchert. Vorher wird dem Jugendlichen noch eine berauschende Pflanze verabreicht – Iboga (Tabernanthe Iboga), die ihn auf einen Trip bringt. 

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28.04.2012

Auf dem Weg in den gabunesischen Urwald – grauselige Berichte

Ein Zwischenziel meiner Expeditionsreise war Lambaréné, ein Ort in Gabun, in dem Albert Schweizer 1913 sein Dschungelhospital gründete. Auf dem Weg dorthin wollte ich einen Schamanen treffen, der mir ein paar Dinge über die Heilkunst der Menschen in diesem Teil Afrikas erzählen sollte. Auf dem Weg nach Lambarene fuhr ich durch ein Gebiet, in dem noch vor rund 60 Jahren Kannibalen gelebt haben sollen. Mein Fahrer warnte mich, in dieser Gegend niemals anzuhalten, man wisse nie, welche Kreaturen sich hier noch herumtreiben würden. Zunächst wies ich diese Behauptung ins Reich der Legenden. Durch Zufall las ich dann aber in den Memoiren von Albert Schweitzer dass dieser ebenfalls von kannibalistischen Umtrieben in der Gegend von Benguié berichtete, so dass mir im Nachhinein ein kalter Schauer über den Rücken lief. Ob die vielen Straßensperren mit diesen unheimlichen Geschichten zusammenhingen oder eher eine Gelegenheit für die Verkehrspolizei darstellte, sich mit Strafgebühren auf Kosten der Autofahrer zu bereichern, lasse ich mal dahin gestellt.

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26.04.2012

Libreville – Die Hauptstadt der Republik Gabun

Das Abenteuer beginnt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ich am Flughafen in Libreville angekommen und direkt in das Hotel gefahren war, kam der erste Schock: Der Portier wusste von gar nichts, es sei kein Hotelzimmer für Dr. Oldhaver gebucht und im übrigen sei auch kein Zimmer mehr frei. Schockschwerenot! Es war ca. 23.30 Uhr und ich hatte keine Ahnung, wo ich so plötzlich ein Hotelzimmer her bekommen sollte. Denn – das sei hier vorausgeschickt – Libreville ist ein teures Pflaster. Das Land verfügt über Erdöl. Das heißt zwar nicht, dass die einfachen Menschen hier im Reichtum schwelgen, dieser kommt vornehmlich der „Elite“ zu Gute. Aber die Lebenshaltungskosten sind für afrikanische Verhältnisse sehr hoch, die Stadt zählt laut Economist zu den 10 teuersten Städten der Welt. Dies gilt im Besonderen auch für die Hotels, die teilweise unerschwinglich sind. Daher galt es nun einen kühlen Kopf zu bewahren und sanft auf den Portier einzureden, ihn zu besäuseln, ihn ganz lieb zu bitten, doch noch einmal genau in den Belegungsplan zu gucken. Und siehe da, nach einigem Hin und Her habe ich schließlich doch noch mein Zimmer bekommen.

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