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07.10.2017

Mumijo, ein Jahrtausende altes Naturheilmittel erobert die Welt

Mumjo ist nach wie vor rätselhaft.

Heute möchte ich von einem sehr rätselhaften, aber dennoch wirkungsvollen Heilmittel berichten: Mumijo! Es ist in Zentralasien seit Jahrtausenden in der Naturheilkunde bekannt. Seine zahlreichen, heilenden Wirkungsweisen lassen sich durch seinen hohen Gehalt an Fulvosäuren und Huminsäuren erklären. Speziell bei Beschwerden des Magen-Darm-Traktes und entzündlichen Erkrankungen kommt es zum Einsatz. Weitere seiner heilenden Wirkungen beziehen sich auf Beschwerden mit den Knochen, dem Immunsystem und der Fruchtbarkeit.

Was ist Mumijo und wo kommt es her?

Mumijo wird "vom Berg ausgeschwitzt"

Mumijo ist eine harzähnliche, zähe, glänzende Natursubstanz. Seine Entstehung ist bis heute rätselhaft und nicht vollkommen erforscht. Nur erfahrene, ausgebildete Sammler erkennen dieses Naturheilmittel an seinem Aussehen und rauchigen Aroma. Seine Farbe kann gelb, rot, blau und häufiger schwarz-braun sein. Seine Namen sind so vielfältig wie seine Farben. Im alten Russland erhielt es deshalb den Namen Maumasil, was so viel bedeutet wie: „vor Krankheit schützend“. Weitere Namen wie Brogshaun, Shilajit, Kao-tun oder Arakul dschibal lauten zusammengefasst in der Übersetzung so viel wie: „von den Bergen geboren oder von den Bergen ausgeschwitzt.“ Auf diesem Foto kann man diesen Namen gut nachvollziehen.

Die Konsistenz und Beschaffenheit von Mumijo sind genauso unterschiedlich wie seine Farben und Namen, wodurch eine genaue Definition schwierig ist und sich das Sammeln zusätzlich erschwert. Bis heute gilt die Annahme aus dem Jahre 1995, wonach es sich um eine hochmolekulare, komplexe, organisch-mineralische Verstoffwechselung aerober Mikroorganismen handelt. Laut dieser Annahme entstand es aus der Fermentation diverser Pflanzen wie Nadelbaumwurzeln, ihre Harze oder Flechten und Algen. Proben, die tierische Anteile enthalten, gelten als verunreinigt. Aus diesem Grund wird das gefundene Rohmumijo speziell gereinigt und aufbereitet, vorzugsweise ohne schädliche Lösungsmittel, bevor es in den Handel gelangt. Laut den Wissenschaftlern verstärkt sich durch das Reinigen und Aufbereiten seine Heilwirkung und seine Qualität erhöht sich deutlich. 

Mumijo findet man im Hochgebirge wie dem Himalaya.

Nicht nur in den Weiten des Himalayas ist seine Wirkungsweise bekannt, auch in Russland und Indien gelten seine heilenden und die Gesundheit erhaltenden Wirkungen als hochgeschätzt. So wird Mumijo auch im Ayurveda eingesetzt. Seine Fundorte liegen meist in Felsspalten oder Höhlen der Gebirge in Kasachstan, des Himalaya und des Altai. In Russland findet sich Maumasil in jeder Hausapotheke als Stärkungsmittel und Heilmittel. Traditionell wird es mit Honig eingenommen, wodurch sich die Wirkungen beider Mittel begünstigen und verbinden. Der Honig mildert sein stark rauchiges Aroma und macht dieses natürliche Heilmittel appetitlicher. 

Die Sage zur Entdeckung des Maumasil

Einer kirgisischen Sage nach entdeckte ein Khan auf der Jagd dieses natürliche Heilmittel. Er verletzte eine Gazelle, welche sich in großer Höhe in eine Höhle flüchtete. Erst nach Tagen entdeckte er mit seinen Gefolgsleuten das Tier, welches bereits gesundete. Der Khan sah, wie das Tier an einem schwarzen Stein leckte und seine Wunden an diesem Stein rieb. Er ließ den Stein abtransportieren und legte ihn seinen Ärzten vor, woraufhin sie viele Kranke mit diesem Stein heilten. Zur Sage gesellen sich erste Aufzeichnungen von Aristoteles und Alexander des Großen, welche sich schon in den Jahren um 322 vor Christus mit diesem medizinischen Stein beschäftigten und mit ihm heilten. Die Aufzeichnungen des persischen Arztes Avicenna aus dem 11. Jahrhundert weisen aus, dass sich die äußerliche Anwendung vom Maumasil positiv auf die Heilung von Prellungen und Wunden auswirkt. Innerlich angewendet, bei Magenproblemen und bei Atemwegsbeschwerden hilft. In den Gehörgang eingebracht vermag es Ohrenentzündungen zu lindern und zu heilen.

Das alte, neue Heilmittel in der heutigen Zeit

Die traditionelle Naturheilkunde in Zentralasien kennt Shilajit schon sehr lange und da es auch in Indien Fundorte gibt, war sein Weg ins Ayurveda nicht weit. Es gehört schon lange zum festen Bestandteil der ayurvedischen Therapien und findet dabei vielfachen Einsatz. Speziell chronische Beschwerden wie Venenleiden, Blasenschwäche oder Depressionen lassen sich gut mit den Ayurveda Therapien in denen das gereinigte Shilajit eingesetzt wird, behandeln, wie ich selbst feststellen durfte. Sehr hochwertige Mumijo-Kapseln sind hier erhältlich.

Wissenschaftliche Studien des 20. Jahrhunderts stammen zumeist aus der Sowjetunion und Indien, sie erforschten dieses erstaunliche, rätselhafte Kao-tun auf seine Heilwirkung. Dabei entdeckten sie zum Beispiel die Verbesserung des Blutbildes Strahlengeschädigter nach Einnahme von Maumasil. Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl führten die Wissenschaftler eine Studie mit Personen durch, welche unter den Schäden der radioaktiven Strahlen litten. Die betroffenen Personen erhielten täglich Maumasil und nach kurzer Zeit besserten sich die Blutwerte der Probanden drastisch. Schon vorher gab es Versuche beim sowjetischen Militär, eine Eliteeinheit bekam Maumasil als Nahrungsergänzung. Diese Studie belegte, dass Maumasil einen natürlichen Strahlenschutz aufbaute.

Einsatz des Naturheilmittels Mumijo

Mumijo enthält viel Huminsäure

Seine sich gegenseitig unterstützenden Inhaltsstoffe lassen dieses Kao-tun so wirkungsvoll sein. Speziell die Kombinationen seiner Inhaltsstoffe mit den enthaltenen Sulfonsäuren und Huminsäuren, erhöhen seine Effektivität beim Einsatz gegen entzündliche Erkrankungen. Der Inhaltsstoff Strontium, in Kombination mit den bereits genannten Säuren, setzt die Genesungszeit bei Knochenbrüchen herab. Es lässt die vorhandenen Verletzungen gleichmäßiger und schneller heilen. Die Zusammensetzung dieses Heilmittels brachte die Forscher zu der Erkenntnis, dass die hohe Wirksamkeit auf ein enges Zusammenspiel der Inhaltsstoffe zurückzuführen ist. Bereits geringe Anteile, wie beim Calcium, zeigen Wirkung in der Mumijo-Kur. Anhand einer Knochendichtemessung bei, an Osteoporose erkrankten Personen vor- und nach einer Mumijo-Kur bewiesen, dass die Kur wirkt und die Knochendichte sich erhöht. 

Adyl Schakirow, von der Universität Taschkent führte in den Jahren 1950 – 1980 in der UDSSR umfangreiche Studien zum Öl der Berge durch. Seine Ergebnisse zogen nach sich, dass heute der Einsatz von Mumijo-Kuren speziell bei:

- Hämorrhoiden

- Krankheiten der Magenschleimhaut

- Krankheiten der Darmschleimhaut und 

- beim Nachbehandeln von Brüchen

als medizinisch anerkannt gelten.

In der Volksheilkunde Zentralasiens, Russlands und Indien werden ayurvedische Mumijo-Kuren bei folgenden Beschwerden:

- zum Stärken des Immunsystems

- zum Erhöhen der Spermienqualität

- zum Erhöhen der Fruchtbarkeit

- zum Ausgleichen von Hormonschwankungen

- zum Senken des Stresspegels beim Besteigen oder Bereisen großer Höhen

- zum Strahlenschutz

- zum Verbessern der Blutwerte und Blutfettwerte

- zum allgemeinen Stärken der Gelenke

- zum Behandeln von Beschwerden der Gelenke

- für den Rücken

- bei Osteoporose

- zur Entgiftung des Körpers

- zum Behandeln und Heilen der Höhenkrankheit

- zum Schützen und Heilen von (durch Medikamente wie Ibuprofen) vorgeschädigtem Magen und Darm

- um den Darm zu sanieren.

- um die Genesung nach Knochenbrüchen beschleunigen

Das Stärken des Immunsystems beschleunigt die Genesung unterschiedlicher Krankheiten. Ein starkes Immunsystem wehrt viele Krankheitserreger ab und hilft auf diesem Wege die Gesundheit zu erhalten.

Die Wirbelsäule ist dem Rücken eine Stütze und da sie mit ihren Wirbeln ihm nicht nur Stabilität verleiht, sondern auch Elastizität, zeigt die Mumijo-Kur auch bei solchen Problemen eine positive Wirkung. Es stärkt den Aufbau der Wirbelsäule und unterstützt so die Stabilität des Rückens.

Die regelmäßige Entgiftung des Körpers reinigt und stärkt ihn. Mumijo-Kapseln eignen sich dazu besonders gut, da es viele Einflüsse auf den Körper mildert und auf sanfte Weise Gifte ausleitet.

Das International Journal of Ayurveda Research führte im Januar 2010 eine Untersuchung mit Maumasil durch. Dabei stellte es fest, dass Mumijo-Kapseln die körpereigene Fähigkeit zur höhenbedingten Stressbewältigung verbessert und weitere Symptome der Höhenkrankheit mildert. Die Nahrungsergänzung mit Mumijo-Kapseln ist vorsorglich vor einer Reise in Höhen über 4000 Meter einzunehmen, um eine Höhenkrankheit zu vermeiden.

Welche Stoffe enthält dieses Naturheilmittel?

- Je nach Fundort enthält es unterschiedlich hohe Anteile verschiedener Mineralien, die 

 zu den anorganischen Bestandteilen zählen.

Zu den organischen Bestandteilen des Öl der Berge zählen:

- Aminosäuren, deren Anteil bei bis zu über 20 % liegen kann

- Huminsäuren

- Fulvosäuren und Spuren von verschiedenen Vitaminen.

Der Bereich der pflanzlichen Stoffe in dem Öl der Berge umfasst:

- verschiedene Alkaloide - ätherische Öle - pflanzliche Fette - Polyphenole und Wachse. 

Die tägliche Einnahme Erwachsener bei Erkrankungen sieht eine Gesamtmenge von circa 600 bis 800 Milligramm, auf zwei bis drei Einzeldosen von circa 200 bis 300 Milligramm, am besten als Mumijo-Kapseln vor. Die Einnahme erfolgt circa 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Eine Pause von zehn Tagen ist nach 20 bis 30 Tagen Einnahmezeit vorgesehen. Danach kann eine weitere Einnahme über einen Zeitraum von 20 bis 30 Tagen erfolgen.

Kinder unter 14 Jahren erhalten die Hälfte der Dosis für Erwachsene, Kinder über 14 Jahre erhalten die Dosis für Erwachsene.

Mumijo-Kapseln sind im Abstand von zwei bis drei Stunden zu anderen Medikamenten einzunehmen (die Anwendung von Mumijo-Kapseln und anderen Medikamenten eventuell mit Ihrem Arzt absprechen), nur so kommt es nicht zu eventuellen gegenteiligen Wirkungen.



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