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28.01.2017

Leinöl – Das Superöl für eine weiche, schöne Haut!

Leinöl – Das Superöl für eine weiche, schöne Haut!

Allen, die unter trockener, womöglich schuppiger, spröder Haut leiden, empfehle ich etwas ganz Wundervolles: Leinöl! Gerade auch gegen Falten wirkt dieses Öl geradezu sensationell. Leinöl wurde bereits in der Antike zu verschiedenen Zwecken verwendet. In der heutigen Zeit, in der Oliven-, Raps- und Sonnenblumenöl die Supermarktregale überschwemmen, ist es zunehmend in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht wie ich finde, denn seine positive Wirkung auf den Körper – vor allem auf die Haut - ist nicht zu unterschätzen.

Was ist Leinöl und woraus wird es gewonnen?

Leinpflanze

Leinöl ist in seiner Reinstform ein dickflüssiges, goldgelbes Öl, welches nach Heu riecht und im frischen Zustand einen leicht nussigen Geschmack hat. Schon die alten Ägypter und Griechen kannten dieses Öl und gewannen es aus einer der ältesten Kulturpflanze - dem Flachs. Man geht davon aus, dass bereits vor über 7000 Jahren Leinöl eine Bedeutung für die Menschen hatte. Die Gewinnung erfolgt in der Regel mittels eines Kaltpressverfahrens. Dabei wird mit Hilfe einer Schneckenwalze das Öl mit wenig Druck bei niedriger Temperatur aus den reifen Leinsamen herausgepresst. Auf diese Weise bleibt der Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe, wie ungesättigte Fettsäuren und die lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren, erhalten. Weitere Verfahren in der Gewinnung sind das Heißpressen sowie die Extraktion. Hierbei gehen jedoch zahlreiche wichtige Bestandteile verloren, was an einer helleren Farbe des Öls zu sehen ist.

Wo wird Leinöl eingesetzt?

Kaltgepresstes Leinöl wird auf Grund seiner wertvollen Inhaltsstoffe vor allem für das Zubereiten von Speisen eingesetzt. Mir persönlich sagt der Geschmack des Öls nicht zu. Jedoch gibt es viele, die die Kombination des nussigen Geschmacks mit Joghurt, Fisch oder Käse zu schätzen wissen. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die pharmazeutische Industrie, die sich die wertvollen Inhaltsstoffe ebenfalls zu Nutze macht. Heißgepresstes oder extrahiertes Leinöl ist nicht für den Verzehr geeignet und auf Grund der fehlenden Bestandteile auch nicht wirklich gesund. Es wird hauptsächlich für die Behandlung von Holz oder in der Malerei verwendet.

Die Wirkung von Leinöl auf den Körper – vor allem die Haut

Leinöl ist ein gutes Mittel gegen trockene, schuppige Haut

Leinöl kann in vielfältiger Hinsicht eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Unumstritten sind die positiven Effekte für das Herz-Kreislaufsystem. Es vermeidet die sonst durch andere Fette entstehenden Ablagerungen in den Gefäßen. Auf diese Weise minimiert es die Gefahr für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem senkt Leinöl den Cholesterin- bzw. Blutzuckerspiegel und wirkt sich positiv auf die Nieren- und Darmfunktion aus. Auch bei der Behandlung von Allergien haben Mediziner mit dem Speiseöl gute Erfolge erzielt. Die beste Wirkung erzielt man meiner Meinung nach jedoch bei der Therapie von Hautproblemen. Schuppige und trockene Haut ist oft ein Anzeichen dafür, dass dem Körper Nährstoffe fehlen. Durch das Leinöl werden diese wieder zugesetzt. Die Zellen regenerieren sich und die Haut wird elastischer. Dies führt zu einer höheren Hautfeuchtigkeit. Raue Haut wird weich. Menschen, die an Neurodermitis oder Schuppenflechte leiden, erfahren eine Linderung ihrer Beschwerden. Diese positive Wirkung von Leinöl auf die Haut wurde in wissenschaftlichen Studien bereits mehrfach bestätigt (s. z.B. die Studie von De Spirt von der Universität Düsseldorf).

Welche Nachteile bringt Leinöl mit sich?

Trotz der zahlreichen positiven Eigenschaften des Leinöls, habe ich auch negative Erfahrungen mit dem Produkt gemacht. Das Problem kann ich einfach erklären. Leinöl ist äußerst lichtempfindlich und muss eigentlich dauerhaft im Dunkeln gelagert werden. Auch Sauerstoff schadet dem Öl. Dies führt zu einem äußerst bitteren Geschmack. Das Öl wird ranzig und damit ungenießbar. So landen das zuvor investierte Geld und die wichtigen Inhaltsstoffe schnell im Abfluss. Selbst Öle, die mit dem Zusatz "Omega Safe" oder "Oxyguard" gekennzeichnet sind und auf eine Herstellung im Dunkeln und ohne Sauerstoff hinweisen, haben nur eine begrenzte Haltbarkeit.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Leinöl?

Leinöl-Kapseln sind eine sinnvolle Alternative

Ich persönlich empfehle meinen Patienten für die Hautpflege eine duale Anwendung des hochwertigen Speiseöls. Das bedeutet: Eine Behandlung von innen und von außen. Bei letzterem sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ob das Auftragen auf der Haut, die Verwendung in Badewasser oder das Herstellen einer Gesichtsmaske - alles kann helfen die Hautprobleme zu minimieren. Wer wie ich, den Geschmack des Öls als nicht besonders wohlschmeckend empfindet, sollte es in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu sich nehmen. Hochwertige Leinöl-Kapseln finden Sie hier.



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2 Kommentare

Sandra

18.06.2017

Leinöl ist toll :)

Dass es ein Omega 3 Spender ist, finde ich sehr interessant. Ich habe auch gelesen, dass gerade bei Leinöl der Geschmack drin bleibt (im Vergleich zu vielen anderen Ölen), weil es kühl hergestellt werden muss und das Öl daher nicht übermäßig gefiltert wird. Ich hab die Zutat erst kürzlich für mich entdeckt und bin soweit begeistert


Jana

27.03.2017

Leinöl und Hyaluronsäure

Leinöl ist super, nicht nur für die Haut, sondern auch für den kompletten Körper. Ich esse es oft zusammen mit Brot. Leinöl gibt es ganz normal im Supermarkt zu kaufen. Nach dem öffnen der Falsche muss diese in den Kühlschrank gestellt werden, da diese sonst schnell ranzig wird. Ein Tipp für schöne Haut ist Hyaluronsäure. Vor allem relevant für ältere Menschen, da der Hyaluronsäurespiegel mit dem Alter nachlässt.

 

 

 

 


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