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24.09.2016

Granatapfel ist Alterungsbremse für die Haut

Der Granatapfel (Punica granatum) galt in der Antike als Symbol für Fruchtbarkeit, ewige Jugend, Schönheit und Liebe. So soll einst Venus, die römische Göttin der Schönheit, einen Granatapfelbaum gepflanzt haben. Und auch ihr griechisches alter ego Aphrodite - in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde – wird mit dem Granatapfel verbunden: Der Trojaner Paris entschied den Streit der Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite, wer die Schönste von ihnen sei, indem er Aphrodite einen Granatapfel überreichte. Das sind Legenden - aber dass die Inhaltsstoffe des Granatapfels tatsächlich die Schönheit unterstützen, ist mittlerweile durch viele Studien belegt.

Der Granatapfel ist quasi eine wirkliche „Anti-aging Frucht“. In ihm stecken nämlich viele antientzündliche und antioxidative Substanzen also Stoffe, welche die Zellen vor Schäden und Alterung schützen – ähnlich wie ein „Rostschutzmittel“. Neben dem wichtigen Antioxidans Vitamin E und einigen B-Vitaminen sind es vor allem die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, die dem Alterungsprozess vorbeugen. Dazu gehören insbesondere die Anthozyane, die dem Granatapfel die schöne rote Farbe geben. Insgesamt ist die antioxidative Wirkung des Granatapfels um ein Vielfaches höher als bei ähnlichen Früchten wie roten Trauben, Blaubeeren oder gar wie bei grünem Tee. Nach dem Genuss von Granatapfelsaft soll der antioxidative Schutz im Blut um 130 Prozent ansteigen. Zudem sind im Granatapfel noch Pektine, Kalium und Vitamin K enthalten.

Granatapfel Extrakt gegen Hautalterung

Die positiven Wirkungen des Granatapfels auf die Haut bieten einen wichtigen Schutz gegen die negativen Einflüsse der UV-Strahlung. Diese führt nämlich zur vermehrten Produktion von  freien Radikalen, die Zellschäden und Hautalterung verursachen, sowie zu subklinischen Entzündungsprozessen in der Haut. So hat eine Studie an Mäusen gezeigt, dass die durch UV-Strahlen bedingten Entzündungsprozesse in der Haut durch Granapfel Extrakt gehemmt werden konnten (Khan et al. 2012). Und auch gegen die schädlichen freien Radikalen erwiesen sich  die sekundäre Pflanzenstoffe unter anderem aus dem Granatapfel als hilfreich: Dass sie ein wirksames Gegenmittel gegen die UV-bedingte Hautalterung – das sogenannte Photoaging – sind, zeigen mittlerweile viele Studien.

Einsatz in der Kosmetik

Nicht nur innerlich – auch äußerlich in Form von kosmetischen Produkten, eigenen sich Granatäpfel hervorragend für die Pflege der Haut. Sie spenden nämlich viel Feuchtigkeit und können dank ihrer Molekularstruktur auch in tiefer gelegenen Schichten der Haut eindringen. Auch bei der Anwendung von außen kommt die antioxidative Wirkung des Granatapfels zum Tragen. In diesem Zusammenhang muss noch die Punicinsäure erwähnt werden. Das ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die fast nur im Granatapfel vorkommt (daher der Name, der sich vom botanischen Namen Punica granatum ableitet.) Zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen des Granatapfels verbessert diese konjugierte Linolsäure die Elastizität der Haut und mindert Alterserscheinungen wie Altersflecken, und unterstützt bei der Wundheilung. Auch die Wirkung von Granatapfel in der äußerlichen Anwendung konnte bereits in Studien nachgewiesen werden.

Kein Wunder also, dass ich von dieser Frucht so begeistert war, dass ich Sie mit Hyaluronsäure zu einer effektiven Kapsel gegen Haualterung kombiniert habe (Hyaluronsäure + Granatapfel). Ich habe den Granatapfel übrigens zum ersten Mal bewusst erlebt als ich während einer Reise durch den Iran eine leckere Granatapfelsoße gegessen habe. Auch auf Zypern bin ich dem Granatapfel oft begegnet. Dort werden noch heute frisch verheirateten Paaren Granatäpfel vor die Tür geworfen. Je mehr Samen in der Frucht enthalten sind, umso größer soll der Kindersegen ausfallen. Und das können bis zu 800 sein – ein Grund dafür, dass er als Symbol für Fruchtbarkeit gilt. So gibt es auch die Theorie, dass es ein Granatapfel war, mit Adam im Paradies von Eva verführt wurde...



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1 Kommentare

Irmi

09.05.2017

Ich gehe lieber zur Kosmetikerin..

Denn so etwas wie Hyaluron-Säure-Anwendungen etc. sind wesentlich wissenschaftlich belegt, das sieht man schon auf einfachen vorher nachher Bildern.

 

Klar Kosmetikstudiobesuch und Ernährung schließen sich nicht aus. Aber, ich denke tendenziell hilft eher ersteres.

http://www.bnew-muenchen.de/

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