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20.08.2016

Cranberry – Wunderbeere für Schönheit und Blasengesundheit

Cranberry ist nicht nur für die Blase gut

Cranberry (Vaccinium macrocarpon) ist bekannt geworden wegen ihrer positiven Wirkung auf die Blase. Dass die auch Moosbeere genannte Pflanze aus der Gattung der Heidelbeeren auch sonst sehr gesund ist und sogar zur Schönheitspflege und zum abnehmen taugt, wissen die wenigsten. Deshalb möchte ich in diesem Blogbeitrag dieses  fantastische  Heidekrautgewächs etwas näher vorstellen. Da die Heilwirkung der Früchte vor allem bei den amerikanischen Ureinwohnern genutzt wurde, ist sie auch bei uns mittlerweile eher bekannt unter der englischen Bezeichnung Cranberry.

Auf niederdeutsch heißt die Cranberry auch Kraanbeere oder Kranbeere. Der Begriff leitet sich von Kraan (=Kranich) ab, daher wird trifft man manchmal auch auf den Begriff Kranichbeere. Der Grund: Die Staubfäden der Blüten bilden einen Schnabel und erinnerten die ersten amerikanischen Siedler an einen Kranichschnabel. Cranberrys wachsen in Nordamerika, Europa und Asien. Angebaut werden sie aber hauptsächlich in Nordamerika. In den USA sind sie nämlich wichtiger Bestandteil des Thanksgiving-Menüs. Dafür verarbeitet man sie zu fruchtigen Chutneys, Muffins oder Kompott und kredenzt sie und zum Truthahn. Bei uns in Europa wird die Cranberry erst seit Ende des 20. Jahrhunderts verkauft.

Die Cranberry-Ernte ist außergewöhnlich

Reife Beeren sind ungefähr so groß wie kleine Kirschen und haben eine leuchtend rote Farbe. Sehr spannend ist die Ernte, denn die ist wirklich ungewöhnlich: Wenn die Beeren reif sind, werden die Cranberry-Felder mit Wasser geflutet. Danach wird mit Hilfe von speziellen Maschinen ein Sog erzeugt, der die Beeren ansaugt und auf diese Weise von den Feldern pflückt. Die Beeren plumpsen ins Wasser und weil sie schwimmen, können sie dann ganz bequem eingesammelt werden.

Cranberrys enthalten viele Proanthocyanidine

Verantwortlich für die Heilwirkung auf die Harnwege sind die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, insbesondere die Proanthocyanidine (PAC) vom Typ A. Diese erschweren es Bakterien, sich an den Wänden der Blase anzusiedeln. Zudem sollen Cranberrys aufgrund ihrer antibiotischen Wirkung entzündliche Prozesse im Körper eindämmen und so eine Vermehrung der Krankheitskeime hemmen. So kam eine Meta-Analyse verschiedener Studien durch griechische Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Cranberrys eine präventive Wirkung in Bezug auf wiederkehrenden Blasen- und Nieren-Probleme haben.

Entscheidend für diese Wirkung sind wie gesagt die Proanthocyanidine (PAC) vom Typ A. Die meisten anderen Früchte enthalten nämlich meist die weniger wirksamen B-Proanthocyanidine. In der Cranberry gehören fast 95 Prozent der Proanthocyanidine dem A-Typ an; in Äpfeln sind es dagegen gerade einmal fünfzehn Prozent. Darüber hinaus enthalten Cranberrys Vitamine und Ballaststoffe und sind frei von Cholesterin und Fett. Wegen der antientzündlichen und cholesterinsenkenden Wirkung profitiert auch das Herz-Kreislauf-System vom Verzehr dieser tollen Beeren.

Cranberrys zum Abnehmen?

In letzter Zeit gibt es auch immer mal wieder Medienberichte, nach denen die Cranberry auch bei der Gewichtsreduktion helfen soll. (Das ist übrigens auch der Grund, warum ich Cranberry in die Slim Formula Top 20 eingebaut habe!) Hintergrund ist eine kanadische Studie der Laval Universität Quebec mit dicken Mäusen, die mit viel Fett, Zucker und zusätzlich den Inhaltsstoffen der Cranberry gefüttert wurden. Das Ergebnis: Sie nahmen an Gewicht ab und es verbesserten sich darüber hinaus die Parameter des metabolischen Syndroms (also Fettleibigkeit im Bereich des Rumpfes, Bluthochdruck Blutfettwerte und Insulinresistenz). Die Forscher erklären diese Effekte damit, dass die Cranberryinhaltsstoffe bestimmte Darmbakterien (Akkermansia spp) stimulieren, die den Stoffwechsel verbessern und so eine Gewichtsreduktion fördern. Dass sekundäre Pflanzenstoffe die Darmflora beeinflussen, wird übrigens sehr eindringlich in dem aktuellen Buch „Darm und sekundäre Pflanzenstoffe“ beschrieben. Hinzu kommt, dass Cranberrys viel  Kalzium enthalten, das die Körperzellen durchspült und Fett-Depots angreift.

Cranberrys für die Schönheit

Cranberry gibt es frisch, getrocknet, als Saft und als Kapseln

Die Cranberry ist reich an antioxidativen Substanzen, also solchen Stoffen, die die freien Radikalen im Körper und damit auch in der Haut neutralisieren. Freie Radikale sind bekanntermaßen eine Hauptursache von Alterung. Die Haut profitiert dabei auch von der entzündungshemmenden und antimikrobiellen Wirkung der enthaltenen Proanthocyanidine. In der Kosmetik und Nutrikosmetik finden Cranberrys Verwendung als Inhaltsstoffe von Hautcremes und als Extrakt in Saft und Nahrungsergänzung (also in Form von Cranberry Kapseln, die übrigens auch bei mir erhältlich sind). PS: Man kann seine Gesichtshaut auch direkt mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Cranberry verwöhnen, indem man eine Cranberry-Maske herstellt: dazu frische oder getrocknete Beeren zerkleinern und mit Wasser oder Quark mischen. Die Maske dann auf die Gesichtshaut auftragen und bis zu 15 Minuten einwirken lassen. Sie werden begeistert sein, von dem wunderbaren Straffungs- und Beruhigungseffekt!



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1 Kommentare

Hermine Gennsler

05.11.2016

sehr wirkungsvoll!

Ich habe oft Probleme mit Blasenentzündungen gehabt und nehme jetzt Cranberry seit ca einem Jahr. Seitdem hatte ich nichts mehr. Ich bin so froh! Vielen Dank für dieses tolle Produkt.


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