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20.01.2014

Mangostan – die Wunderfrucht aus Malaysia

Garcinia Cambogia

In diesem Beitrag möchte ich von der Mangostan (oder auch Mangosteen) berichten. Sie gilt in Südostasien als eine der leckersten Früchte überhaupt. Spannend ist aber vor allem ihre gesundheitsfördernde Wirkung. Denn die Mangostan (botanischer Name: Garcinia Cambogia) enthält eine besonders hohe Konzentration an Antioxidantien – die in ihrer Wirkung sogar wirksamer sein sollen als Vitamin E. So wird der Mangostan ein ORAC-Wert von 17.000 pro 100g attestiert. Zum Vergleich: Von Orangen müsste man 750 g verzehren, um diesen Wert zu erreichen. Die bekanntesten der in der Mangostan enthaltenen Radikalenfänger sind die Xanthone, Stilbene, Tannine, Katechine und Polyphenole.

Dr. Oldhaver mit einer Mangostan

Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Heilwirkung, die der Mangostan in der traditionellen Volksheilkunde Thailands, Malaysias, der Philippinen, Vietnams, Indiens und Chinas zugesprochen wird. Außerdem gibt es zahlreiche Mangostan-Laborstudien über einen Zeitraum von über 30 Jahren. Vor allem die entzündungs- und schmerzhemmenden Eigenschaften der Mangostan-Frucht macht man sich hier zunutze. So wird sie in der asiatischen Volksheilkunde u.a. als natürliches Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen eingesetzt. Hierfür sind vor allem die im Fruchtfleisch der Mangostan reichlich enthaltenen Xanthone und das Polyphenol Alpha-Mangostin verantwortlich. Sie gelten als sogenannte „Superantioxidantien“ und effektive Entzündungshemmer.

Mangostan hilft beim abnehmen

Diätwunder Mangostan

Mangostan wird in Südostasien auch zur Behandlung von Durchfall, bei Hautinfektionen, gegen Ermüdung und Unwohlsein sowie als Mittel zur Fiebersenkung eingesetzt. Auf den Philippinen reibt man aufgeschnittene Mangostanfrüchte bei Bauchschmerzen auf der schmerzenden Stelle. In ihrer eigentlichen Heimat Malaysia (von der auch der Name stammt) gilt die Mangostan zudem als exzellenter Koffeinersatz. Denn sie regt den Stoffwechsel an und wirkt appetithemmend – ohne die häufigen Nebenwirkungen des Koffeins wie innere Unruhe und Herzrasen. Wegen der hohen antioxidativen Kraft wird Mangostan auch als Anti-Aging-Körperöl genutzt. Es soll die Haut zart wie Samt und Seide machen.

Mangostane sind nicht nur natürliche Energielieferanten mit einer vitalisierenden Wirkung, in Japan und den USA gelten sie mittlerweile als wahre „Fettburner“. Denn sie enthalten einen seltenen Inhaltsstoff, der die Fettverbrennung beeinflusst: das Kalziumsalz der HCA (Hydroxycitronensäure). Es wird aus dem Wasser der Mangostan-Frucht gewonnen und kommt nur in der Mangostan in relativ hoher Konzentration vor. Das Besondere: Schon eine relativ geringe Dosis HCA reicht aus, um die Fettsynthese und damit den Aufbau von Körperfett zu hemmen.

Mangostans werden auf einem thailändischen Markt zum Kauf angeboten

HCA hemmt nämlich Schlüsselenzyme des Fettstoffwechsels, die benötigt werden, um Kohlenhydrate in Fettsäuren umzuwandeln. Das führt dazu, dass überschüssige Kohlenhydrate nicht mehr als Fett gespeichert werden können und stattdessen in Glykogen umgewandelt werden. Wenn mehr Glykogen vorhanden ist, wird dem Gehirn eine Sättigung signalisiert und so das Hungergefühl reduziert. Hinzu kommt, dass der Blutzuckerspiegel nicht so schnell absinkt und kein Heißhunger auf Süßigkeiten mehr entsteht.

Auch der Jo-Jo-Effekt - also die erneute Gewichtszunahme nach erfolgreicher Diät – wird durch Mangostan weitgehend unterbunden. So haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass sich nach einer Abnehmkur mit Mangostan das ursprüngliche oder ein höheres Gewicht der Testpersonen nicht wieder einstellte. Wichtig: Es gibt keinen Gewöhnungseffekte an den Mangostan-Inhaltsstoff HCA und auch bei längerer Anwendungszeit findet kein Wirkungsverlust statt. Im Gegenteil, dessen natürliche Wirkung lässt sich bei längerfristiger Anwendung noch verstärken. Sie Studien haben auch ergeben, dass HCA den Fettverbrauch stimuliert aber gleichzeitig den Proteingehalt schützt. Das heißt, dass kein Abbau von Muskelgewebe stattfindet.

Sonnenuntergang in der Bucht von Kota Kinabalu, Malaysia, der Heimat der Mangostan

Keine Überraschung also, dass die Mangostan bei diesen fantastischen Wirkungen auf Körper, Geist und Gesundheit auch als „Wunderfrucht“ bezeichnet wird. Dabei sollte aber nicht der Aspekt vergessen werden, den ich zu Anfang erwähnt habe: Der leckere Geschmack nach einer Mischung aus Ananas,  Pfirsichen, Grapefruit und Trauben! Für den Geschmack und die lila Farbe sind übrigens die Xanthone verantwortlich. Auch wenn man die Mangostan mit der Schale verzehren könnte, ist es bekömmlicher, die dicke, harte, violettfarbene Schale knacken, um das süße weiße Fruchtfleisch mit der leicht säuerlichen Note zu genießen. Dazu entfernt man die Rosette am Stilansatz – am besten mit einem Messer – und kann dann die Frucht an dieser Stelle leicht aufreißen. Am besten schmeckt die Mangostan, wenn die Schale noch purpurfarben und die feste Schale noch leicht elastisch ist. Eine steinharte Frucht ist überreif und in der Regel nicht mehr genießbar. Die im Fruchtfleisch enthaltenen Samen können übrigens mitgegessen werden. Mangostan ist bei uns leider recht teuer und oft auch schwer zu bekommen. Daher empfehle ich allen, die von den guten Inhaltsstoffen der Mangostan profitieren wollen meine Präparate Night Burner und das ayurvedische Nahrungsergänzungsmittel Panchakarma Figura.



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1 Kommentare

Kathrin Mischelinsky

26.01.2014

Mangostan

Ich liebe den säuerlich-süßen Geschmack der Mangostaan; habe sie in meinem Urlaub in Thailand gekostet und dann dort bei jeder Gelegenheit gegessen. Aber wo bekomme ich sie denn in Deutschland? Kennen Sie eine Quelle, wo ich sie hier frisch kaufen kann?

 


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