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Guarana enthält viel magenschonendes Koffein

Eine Pflanze, die mich bei meiner letzten Brasilien-Reise besonders fasziniert hat, ist die Guarana eine Kletterpflanze aus der Familie der Seifenbaumgewächse, die im tropischen Regenwald beheimatet ist. Diese Lilienart aus dem Amazonas-Becken wird bei den südamerikanischen Indianern wegen ihres hohen Koffein-Gehaltes schon lange als Muntermacher geschätzt. Und heute werden Guarana-Getränke auch bei uns immer beliebter. Aus gutem Grund: Guarana hat einen hohen Koffein-Gehalt, der deutlich magenschonender ist als das Koffein aus Kaffee. Mit Guarana kann man sich also auf sanfte Weise schnell und für einen längeren Zeitraum in Stimmung bringen und für einen fantastischen Energieschub sorgen!

Gurana Pulver steigert die Libido

Schon lange bevor die ersten europäischen Siedler in das Amazonasgebiet kamen, kannten die dortigen Eingeborenen die roten Guarana-Früchte mit ihren dunklen Kernen. Der ursprüngliche Name war „Warana“, aus dem dann später Guarana wurde. Der Lateinische Name paullinia cupana rührt übrigens von dem deutschen Entdecker und Botaniker C.F. Paullini, der die Pflanze im 18. Jahrhundert das erste Mal beschrieb. Guarana wird auch heute noch von den Amazonas-Indianern genutzt. Sie pressen die Kerne zu einem Stab und reiben sie an der rauen Zunge des Pirarucu- Fisches zu Pulver. In der indianischen Naturheilkunde wird dieses Pulver als Stärkungsmittel genutzt, es macht nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit. Daher haben auch viele Sportler, Studenten und Manager gute Erfahrungen mit Guarana gemacht. Zudem hilft es beim Abnehmen, denn Guarana regt den Stoffwechsel an, mindert das Hungergefühl und unterstützt die Entwässerung. Daher sollte bei der Einnahme von Guarana auch immer genug Flüssigkeit zu sich genommen werden. Wegen seiner Wirkung im Hinblick auf Libido und Leistungssteigerung war der Einbau von Guarana in meine Vitalitätspräparate My Secret Woman und My Secret Man ein Muss. Sowohl Damen als auch Herren berichten mir übrigens, dass die Einnahme dieser Kapseln zu unglaublichen Lusterlebnissen geführt hat...

Reife Guarana

Die Ernte der Guarana ist mühsam. Die Pflanze wird nämlich nicht als Monokultur angebaut, sondern wächst weit verstreut zwischen vielen anderen Pflanzen. Daher müssen die Erntehelfer auf Trampelpfaden in hügeligem Dschungel-Gelände bis zu zehn Kilometer pro Tag  zurücklegen. Die Erntezeit währt von November bis in den März hinein. Die Frucht ist erst dann reif für die Ernte, wenn der schwarze Kern die rote Schale sprengt. Mit den Füßen werden diese fermentierten Kerne dann zerstampft, so dass sie sich vollständig von der Schale lösen. Anschließend werden die Kerne von Hand verlesen und in einem Wasserbad gewaschen. Während die Kerne untergehen, bleiben die Schalen schwimmen und können abgeschöpft und später als Naturdünger verwendet werden. Die schwarzen Kerne werden dann auf offenem Feuer erhitzt, um die Feuchtigkeit auf zu reduzieren. Weder durch das Zermahlen noch durch die kurze Erhitzung wird das typische Guarana-Koffein, also die Bindung des Koffeins an Pflanzenstoffe, zerstört. Gerade bei der Erhitzung müssen die Erntehelfer sehr konzentriert sein und aufpassen, dass die Kerne nicht explodieren wie Popcorn. Fachleute sagen, der perfekte Kern müsse „krokant“ sein. Das bedeutet, er muss auf Fingerdruck leicht nachgeben, darf nicht zu dunkel sein und sollte einen angenehmen Duft haben. Wenn die Kerne abgekühlt sind, werden sie noch mithilfe einer Art Ventilator von übrig gebliebenen Staub- und Schmutzresten gereinigt.

Guarana hat ein ganz besonderes Koffein

Dr. Oldhaver am Amazonas

Guarana wird immer beliebter. Der Bedarf steigt ständig an. Allein die Firma Antarctica – Brasiliens größter Gertränke-Hersteller – benötigt pro Jahr mehr als 300 Tonnen Guaranasamen. Da die Nachfrage steigt und das Angebot sinkt, wird Guarana natürlich immer teurer. Doch warum ist Guarana so beliebt? Der Grund, warum viele Energy-Drinks Guarana enthalten, liegt daran, dass Guarana-Koffein magenschonender und sanfter ist als das Koffein aus der Kaffee-Bohne. Das Guarana-Koffein ist nämlich an Stoffe im Guaranakern wie Pflanzenfasern, Gerb-, und Ballaststoffe gebunden. Diese dienen als eine Art Lagerstätte, aus dem das Koffein nur in kleinen Mengen und langsam an den Körper abgegeben wird. Konventionelles Koffein ist dagegen nicht an andere Stoffe gebunden, wird deshalb schnell an den Körper abgegeben und wirkt nur über kurze Zeit aufputschend. Man könnte Guarana-Koffein somit als einen Komplex aus Koffein und Pflanzenstoffen bezeichnen. Dieser Komplex wurde früher als „Guaranin“ bezeichnet, was soviel heißt wie „natürliches Koffein“. Wegen dieser Bindung an die Ballaststoffe entfaltet das Koffein seine Wirkung nicht im Magen, sondern erst im Darm, wo die Abgabe so lange erfolgt, wie es verstoffwechselt wird – ein Prozess, der sechs Stunden und länger andauern kann.

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  • 1 Kommentare
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Spannender Beitrag

Ich wollte schon immer wissen, wie Guarana geernnte wir d und bin bei meiner Google-Suche auf diesen interessanten baitrag gestoßen.
Danke dafür.

Gravatar: Susi F.
05.09.2015
Susi F.

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